Fünf Fahrregionen in Europa, für die sich ein Mietwagen lohnt
Diese Routennotiz beginnt dort, wo die meisten Reisen mit einem Sportwagen oder Cabrio ihren Anfang nehmen: bei der Frage, welches Auto zu welcher Strecke passt. Fünf Regionen, fünf unterschiedliche Fahrcharaktere. Bei der Fahrzeugwahl lohnt es sich, auch an Anlässe zu denken, etwa eine Hochzeit, ein Firmenempfang oder ein Wochenende mit Gästen, denn dann zählen Übergabeort, Platz im Fahrzeug und ein ruhiger Ablauf mindestens so viel wie die Leistung.
Hinter dem Lenkrad
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Côte d'Azur: Nizza, Cannes und die Küstenstraßen
Die Corniche-Strecken zwischen Nizza und Monaco sind kurvig, im Sommer dicht befahren und am angenehmsten früh am Morgen oder am späten Nachmittag. Ein Cabrio wie der Ferrari Roma Spider oder der Porsche 911 Targa passt hierher, ein Fahrzeug mit 2 Sitzen ist jedoch für Gäste und Gepäck begrenzt. Bei Hochzeiten und Veranstaltungen an der Küste sollte man den Übergabeort am Hotel oder Flughafen früh klären, weil Parkraum vor Ort knapp ist. Fragen zu Kaution, Mindestalter und Versicherung am besten vorab mit dem Anbieter besprechen.
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Italien: Toskana und Gardasee
Die Toskana verlangt weniger Leistung als Gelassenheit: Zypressenalleen, Landstraßen zwischen Florenz, Siena und dem Val d'Orcia, dazu enge Ortsdurchfahrten. Ein Audi RS6 mit 5 Sitzen oder ein BMW X7 mit 7 Sitzen eignet sich, wenn Familie oder Hochzeitsgäste mitreisen und Gepäck dabei ist. Historische Zentren haben oft Zufahrtsbeschränkungen für Autos, daher lohnt es sich, das Hotel nach Parkmöglichkeiten zu fragen. Am Gardasee sind die Uferstraßen im Hochsommer zäh, im Frühjahr und Herbst deutlich entspannter.
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Schweiz und Alpen: Pässe zwischen Zürich und Tessin
Hier zählen Fahrwerk und Allradantrieb mehr als Höchstgeschwindigkeit. Gotthard, Furka und Grimsel sind klassische Passstrecken, sie sind aber nur in der warmen Jahreshälfte durchgehend offen, weshalb Saison und Wetter vor der Buchung zu prüfen sind. Für die Fahrt über die Grenze sollte man Regeln zu Autobahnvignette und grenzüberschreitender Nutzung direkt mit dem Vermieter klären, da sie je nach Fahrzeug und Anbieter variieren können. Ein Tesla Model 3 Performance ist eine ruhige Wahl für längere Passagen mit Ladepausen.
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Süddeutschland: Bodensee, Schwarzwald und Autobahn
Der Schwarzwald bietet Kurvenstrecken wie die Schwarzwaldhochstraße, ideal für einen BMW M2 oder einen Porsche. Wer zwischen München, Stuttgart und dem Bodensee pendelt, nutzt zusätzlich Abschnitte der Autobahn ohne generelles Tempolimit, wo ein Mercedes oder Audi mit hoher Leistung seine Stärken zeigt. Dabei gelten stets die ausgeschilderten Begrenzungen. Für Business-Termine oder Veranstaltungen in Stadtnähe ist eine Übergabe am Flughafen oder Hotel praktisch, damit der Zeitplan nicht von der Abholung abhängt.
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Spanien: Costa Blanca, Mallorca-Gefühl auf dem Festland und Andalusien
Die Küstenstraßen rund um Alicante und Málaga sind offen, sonnig und eignen sich für Cabrio-Tage, etwa im Frühjahr und Herbst, wenn die Hitze mäßig ist. Ein Mercedes oder Maybach mit Chauffeur auf Anfrage kann für Hochzeitsgesellschaften sinnvoller sein als ein Selbstfahrer, was vorab zu klären ist. Im Hinterland führen Landstraßen durch Bergdörfer mit schmalen Gassen, hier sind kompaktere Sportwagen praktischer. Mehrtägige Mieten ergeben auf längeren Routen mehr Sinn als einzelne Tagesfahrten.
Über Europa
Europa ist kein einzelner Stadtraum, sondern ein Geflecht aus dichten historischen Zentren, Küstenstraßen, Alpenpässen und langen Autobahnetappen. Welches Fahrzeug passt, hängt deshalb weniger vom Prestige als vom Einsatz ab. Wer vor allem zwischen Hotel, Restaurant und Geschäftstermin pendelt, braucht ein Auto, das sich in engen Altstadtstraßen und Parkhäusern ruhig bewegen lässt. Wer mehrere Tage am Stück unterwegs ist, achtet eher auf Federungskomfort, Kofferraum und Reichweite. Diese Abwägung sollte am Anfang stehen, noch vor der Frage nach Marke und Leistung.
Die Sitzplätze setzen dabei klare Grenzen. Ein Ferrari 296 GTB bietet zwei Plätze und passt zu einem Paar, das eine Strecke bewusst selbst fährt, nicht zu einer Reise mit viel Gepäck. Ein Porsche 911 Targa hat vier Sitze und lässt sich als Cabrio auf Landstraßen fahren, ohne gleich ein reines Zweisitzer-Konzept zu sein. Für Geschäftsreisende, die auch auf dem Rücksitz arbeiten möchten, ist eine Limousine wie der Maybach S580 mit vier Sitzen die naheliegende Wahl. Familien und Gruppen finden mit dem BMW X7 40d M sieben Plätze. Wer elektrisch fahren möchte, sollte mit dem Tesla Model 3 Performance die Ladestopps auf längeren Etappen von Anfang an in die Route einplanen.
Super Car Drive Club führt Sport-, Luxus- und Supersportwagen sowie SUV, Cabrios, Elektro- und Minivan-Modelle über mehrere europäische Standorte hinweg zusammen. So lassen sich Fahrzeuge vergleichen, statt sich auf das Angebot einer einzigen Stadt zu beschränken. Das ist hilfreich, wenn die Reise über mehrere Orte führt oder das Ziel noch nicht feststeht. Fragen zu Kaution, Versicherung, Kilometerregelung und Grenzübertritten gehören vor der Entscheidung geklärt, weil sie sich je nach Fahrzeug und Route unterscheiden können. Ein Auto, das zur geplanten Strecke und zur Reisegruppe passt, bringt im Alltag mehr als das leistungsstärkste Modell.